Soziale Verantwortung bei Restrukturierung – Stiftung vs. Outplacement was hilft den ausscheidenden Mitarbeitern?

Soziale Verantwortung bei Restrukturierung

Wer aus dem Stand den Unterschied und den Nutzen von Outplacement und Arbeitsstiftung weiß, muss hier nicht weiterlesen. Alle anderen sollten schon.

Outplacement Beratungen werden in Sozialplänen oft als Alternativen zur Arbeitsstiftung vorgesehen, dienen also allen jenen Mitarbeitern die keine Höher- oder Umqualifizierung anstreben.

Outplacement dient auch dazu um gar nicht arbeitslos zu werden.  Es geht um möglichst SCHNELLEN und ADÄQUATEN beruflichen Neustart, unabhängig davon ob unselbständig oder selbständig. Die Kosten werden vom früheren Arbeitgeber getragen. Es rechnet sich oft schon durch die einvernehmliche Lösung.

Der Fokus liegt auf den bereits erlangten Erfolgen & Fähigkeiten (=Stärken). Ein Ziel ist oft das Gehaltsniveau zumindest zu halten. Berater sind erfahrene (=ab 45 Jahren), frühere Manager*Innen.  Der häufigste Schlüssel zum neuen Job ist dabei die Nutzung des offenen Stellenmarktes, 7 von 10 Kandidaten finden den Job über das Netzwerk und aktive Verbindungen natürlich auch, aber nicht nur mittels Xing & LinkedIn Profilen, sowie Personalberater Newslettern.

Das primäre Ziel von Arbeitsstiftungen ist die Höher- oder Umqualifizierung von arbeitslosen Personen um eine Reintegration im Arbeitsmarkt zu erreichen.

Diese Qualifizierung wird durch individuell zugekaufte Kurse und Weiterbildungen erreicht. Arbeitsstiftungen sind primär vom Arbeitgeber finanziert, in besonderen Fällen vom AMS mitfinanziert.

Es erwartet Sie eine kontroverse Diskussion, zu Vor- und Nachteilen der Unterstützungsmaßnahmen am Donnerstag, 2.9. auf der Future of Work von Erich Nepita, GF LHH OTM Karriereberatung, dem Marktführer für Outplacement und Mag. Peter Zellermayer , GF der Arbeitsstiftung AGAN, bei der auch die Unternehmenssicht (Kunde angefragt) nicht zu kurz kommen wird.

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