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Wenn Daten Macht werden und Vertrauen zur entscheidenden Währung

AI Daten

Stellen Sie sich folgende Situation vor:
Ein Vorstand diskutiert über eine neue KI-Anwendung. Die Daten sind vorhanden. Die Technologie ist verfügbar. Der Business Case klingt überzeugend.
Und trotzdem bleibt eine Frage im Raum hängen:
Können wir das Verantworten – rechtlich, ethisch, strategisch?

Diese Unsicherheit ist kein Zeichen von Rückständigkeit. Sie ist Ausdruck einer neuen Realität.
Daten sind heute nicht mehr nur Rohstoff für Effizienz – sie sind Machtfaktor, Risiko und Vertrauensfrage zugleich.

Genau hier setzt das Data Business Forum 2026 am 16. April 2026 in Wien an.

Von der Datenflut zur Entscheidungskraft

Nahezu jede Organisation arbeitet heute datengetrieben – zumindest technisch. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild: fragmentierte Datenlandschaften, steigende regulatorische Anforderungen, wachsende Cyberrisiken und eine zunehmende Unsicherheit beim Einsatz von KI.

Nicht, weil die Technologie fehlt.
Sondern weil Orientierung fehlt.

Was bedeutet Datenqualität jenseits von Dashboards und KPIs?
Wie lassen sich Sicherheit, Interoperabilität und Geschwindigkeit gleichzeitig erreichen?
Und wie wird aus Datenstrategie eine Organisationsstrategie, die von Business, IT, Legal und Führung gemeinsam getragen wird?

Unter dem Leitgedanken „Von Datenflut zu strategischen Insights – wo Datenstrategie konkret wird“ bringt das Data Business Forum jene Menschen zusammen, die genau dafür Verantwortung tragen.

DBF

BILD Daten brauchen Struktur und Haltung

Im Mittelpunkt stehen Themen, die viele Unternehmen gleichzeitig beschäftigen:
Datenintegrität als Grundlage für Vertrauen, klare Governance-Strukturen, dezentrale Datenräume, belastbare Sicherheits- und Resilienzstrategien sowie echte Interoperabilität über Organisationsgrenzen hinweg.

Dabei wird schnell klar: Es geht nicht um das eine richtige Tool oder die perfekte Architektur.
Es geht um gemeinsame Prinzipien, klare Rollen und den bewussten Umgang mit Unsicherheit.

Gerade in Österreich – mit stark regulierten Branchen, komplexen Organisationsstrukturen und wachsender internationaler Vernetzung – zeigt sich, wie entscheidend diese Fragen geworden sind.

Wenn Regulierung Realität wird

Mit neuen europäischen Rahmenwerken, allen voran dem EU AI Act, verschiebt sich der Fokus spürbar. Daten- und KI-Nutzung müssen nicht nur funktionieren, sondern erklärbar, dokumentierbar und verantwortbar sein.

Im Panel „Zwischen Regulierung, Realität und Verantwortung – wie Organisationen vertrauenswürdig datengetrieben werden“
diskutieren Expert:innen genau dieses Spannungsfeld: Wie lassen sich Innovationsdruck, wirtschaftliche Ziele und regulatorische Anforderungen so verbinden, dass Vertrauen entsteht – intern wie extern?

Einen besonders praxisnahen Blick liefert der Beitrag von Nathalie Alon, die zeigt, warum Legal und Compliance heute nicht mehr als Kontrollinstanz am Rand stehen, sondern zu strategischen Mitgestaltern moderner AI-Governance-Strukturen werden. Ihr Fokus liegt auf pragmatischen Lösungen, die Risiken minimieren und gleichzeitig Chancen für verantwortungsvolle KI-Nutzung eröffnen.

Technologie skaliert. Kultur entscheidet.

Doch selbst die beste Governance bleibt wirkungslos, wenn Organisationen nicht lernen, mit Daten zu arbeiten – nicht nur technisch, sondern menschlich.

In seiner Keynote „KI, Komplexität und Kultur – Wie menschliche Organisationen in der Datenzukunft überleben“ zeigt Thomas Pisar, warum der Mensch auch in hochautomatisierten Systemen unverzichtbar bleibt: als Entscheider, als Korrektiv, als Sinngeber.
Human-in-the-Loop wird hier nicht zur Pflicht, sondern zur strategischen Stärke.

Der Blick nach vorne

Zum Abschluss richtet Andreas Windisch den Fokus auf das, was kommt – jenseits kurzfristiger Hypes. Welche Entwicklungen in Data Science und KI werden Organisationen tatsächlich verändern? Und welche Entscheidungen sollten heute getroffen werden, um morgen handlungsfähig zu bleiben?

Praxis, wo es wirklich zählt

Wie datengetriebene Governance unter realen, hochregulierten Bedingungen funktioniert, zeigt der Einblick aus der Raiffeisen Bank International.
Stefan Zima macht sichtbar, wie föderierte Datenmodelle, RegTechs, Digitalisierung und KI nicht nur regulatorische Anforderungen erfüllen, sondern neue strategische Spielräume eröffnen – wenn Daten konsequent als Business Asset verstanden werden.

Wo Datenstrategie zur Führungsfrage wird

Datenstrategien entscheiden heute über Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Vertrauen.
Nicht über einzelne Projekte – sondern über die Fähigkeit von Organisationen, Komplexität zu steuern.

Data

Am Ende entscheidet sich nicht an der Technologie, sondern an der Führung,
ob Daten Vertrauen schaffen – oder Komplexität verstärken.

Für wen dieses Forum entscheidend ist

Das Data Business Forum richtet sich an Menschen, die Daten nicht nur managen, sondern verantworten:

  • Geschäftsführung & CXOs
  • IT-, BI- und Data-Verantwortliche
  • Data Scientists & Analyst:innen
  • Verantwortliche für Transformation, Innovation und Change
  • Legal & Compliance

👉 Seien Sie am 16. April 2026 in Wien dabei.
👉 Und laden Sie bewusst Kolleg:innen, Freund:innen oder Partner ein, die Datenstrategie nicht nur technisch, sondern unternehmerisch denken.