Die drei KI-Typen in jedem Unternehmen
In jedem Unternehmen gibt es drei grundverschiedene Arten, wie Mitarbeiter KI nutzen. Der eine verwendet ChatGPT oder Gemini für einfache Aufgaben und sieht keinen Bedarf für mehr. Der andere baut sich mit Langdock oder n8n eigene Automatisierungen und will keine autonomen Systeme. Und der dritte experimentiert mit OpenClaw oder CoWork und fragt sich, warum die anderen nicht mitziehen.
Das Problem ist nicht, dass einer dieser Ansätze besser oder schlechter wäre. Das Problem ist, dass sie sich gegenseitig nicht verstehen. Wer KI nur als Werkzeug nutzt, kann sich nicht vorstellen, was Automatisierung leisten kann. Wer Automatisierung liebt, hält autonome Systeme für übertrieben. Und wer autonome KI vorantreibt, fragt sich, warum die anderen nicht mitziehen.
Hier sind die drei Typen und warum jeder seinen Platz hat.
Dieser Mitarbeiter nutzt KI als Werkzeug für einfache, alltägliche Aufgaben. Er will keine Revolution, sondern sofortige Erleichterung. Für ihn ist KI ein Hilfsmittel, das ihm konkrete Schritte abnimmt – etwa beim Schreiben von E-Mails oder beim Extrahieren von Daten aus Tabellen.
Sein Ansatz ist pragmatisch: KI soll einfach, zuverlässig und direkt nutzbar sein. Er braucht keine komplexen Systeme, sondern Lösungen, die ohne großen Lernaufwand funktionieren. Sein Problem ist, dass er oft Experimente blockiert, weil er keinen Nutzen darin sieht.
Dieser Mitarbeiter nutzt Tools wie Langdock oder n8n, um sich eigene Workflows zu bauen. Er will Effizienz, aber keine Blackbox. Für ihn ist KI ein Mittel, um bekannte Prozesse zu beschleunigen – etwa durch automatische Datenübertragung zwischen Systemen oder regelbasierte Entscheidungen.
Sein Ansatz ist kontrolliert: KI soll helfen, aber nicht selbst entscheiden. Er misstraut autonomen Systemen, weil er keine Nachvollziehbarkeit sieht. Sein Problem ist, dass er KI auf das begrenzt, was er schon kennt – und damit echte Innovation verhindert.
Dieser Mitarbeiter nutzt autonome KI-Systeme wie OpenClaw oder CoWork, um neue Probleme zu lösen. Er experimentiert mit Agenten, die selbstständig Muster erkennen und Handlungsvorschläge machen. Für ihn ist KI ein Partner, der nicht nur hilft, sondern (mit)denkt.
Sein Ansatz ist explorativ: KI soll neue Einsichten liefern und komplexe Probleme analysieren. Er akzeptiert Risiko, weil er weiß, dass echte Innovation Unsicherheit braucht. Sein Problem ist, dass die anderen ihn für zu riskant halten oder nicht verstehen, was er vorhat.
Die drei Ansätze im Vergleich
Der ChatGPT-Nutzer braucht sichtbaren Nutzen und einfache, zuverlässige Tools. Der Automatisierer braucht stabile Prozesse und kontrollierbare Systeme. Der Autonome braucht Freiraum zum Experimentieren und transparente, flexible Lösungen.
Keiner dieser Ansätze ist besser oder schlechter als die anderen. Jeder hat seinen Platz und seine Berechtigung. Die Frage ist nicht, wie Sie alle auf einen Ansatz bringen – sondern wie Sie jeden dort unterstützen, wo er steht.
Was sind Ihre Erfahrungen?
Wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus? Dominiert einer dieser Typen? Oder gibt es eine Mischung? Was dürfen diese Nutzer bei Ihnen alles ausprobieren?