Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr. Sie ist bereits mitten in unserem Alltag angekommen – oft, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Sie erkennt Gesichter auf Fotos, übersetzt Texte in Sekunden, analysiert Gesundheitsdaten, plant Routen oder unterstützt uns beim Schreiben von E-Mails. Doch was bedeutet diese technologische Entwicklung für die Pflege?
Genau dieser Frage widmet sich der Vortrag „KI in der Pflege“ von Markus Golla. Dabei geht es nicht um Science-Fiction oder futuristische Roboterfantasien, sondern um reale Entwicklungen, die Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Pflegepersonen bereits heute verändern.
Der Vortrag nimmt die Teilnehmer:innen mit auf eine spannende Reise durch die Welt der künstlichen Intelligenz – verständlich, praxisnah und gleichzeitig kritisch reflektiert. Zu Beginn klären wir die Fragen, was KI überhaupt ist, wie moderne Systeme funktionieren und warum viele Technologien, die früher noch belächelt wurden, heute selbstverständlich geworden sind. Vom Smartphone über intelligente Gesundheits-Apps bis hin zu generativer KI wie ChatGPT zeigt sich: Technologische Umbrüche verlaufen oft schneller, als wir glauben.

Besonders spannend wird es dort, wo KI direkt in der Pflege eingesetzt wird. Moderne Systeme unterstützen bereits heute bei der Pflegedokumentation, analysieren Vitalwerte, erkennen Risiken wie Stürze oder helfen bei der Dienstplanung. Sprachgesteuerte Dokumentation, intelligente Sensorik oder digitale Pflegebetten können Pflegepersonen entlasten und mehr Zeit für den wichtigsten Teil der Arbeit schaffen: den Menschen.
Auch Robotik spielt dabei eine immer größere Rolle. Im Vortrag werden unterschiedliche Assistenzsysteme vorgestellt – von Transportrobotern im Krankenhaus bis hin zu sozialen Robotern in der Betreuung von Menschen mit Demenz. Dabei wird klar: KI soll Pflegepersonen nicht ersetzen, sondern unterstützen. Technologie kann Routineaufgaben übernehmen, aber Empathie, Beziehungsgestaltung und menschliche Nähe bleiben unersetzbar.
Gleichzeitig verschweigt der Vortrag nicht die Herausforderungen und Risiken dieser Entwicklung. Wo große Datenmengen verarbeitet werden, entstehen Fragen nach Datenschutz, Verantwortung und Ethik. Wie viel Entscheidung darf an Maschinen übertragen werden? Welche Gefahren entstehen durch Manipulation, Deepfakes oder fehlerhafte Algorithmen? Und wie können Pflegeeinrichtungen sicherstellen, dass technologische Innovationen tatsächlich den Menschen dienen?
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem EU AI Act und den rechtlichen Rahmenbedingungen für Gesundheitseinrichtungen. Die Teilnehmer:innen erhalten einen verständlichen Überblick darüber, welche Anforderungen künftig auf Organisationen zukommen und warum KI-Kompetenz zunehmend zu einer neuen Kernkompetenz im Gesundheitswesen wird.
Der Vortrag verbindet aktuelle Beispiele aus der Praxis mit kritischer Reflexion und motiviert dazu, KI nicht nur als technisches Thema zu betrachten, sondern als gesellschaftliche Entwicklung, die Pflege nachhaltig verändern wird. Gerade im Gesundheitswesen eröffnet künstliche Intelligenz enorme Chancen: frühzeitige Risikoerkennung, effizientere Prozesse, bessere Informationsverarbeitung und mehr Unterstützung im oft belastenden Pflegealltag.
Doch die zentrale Botschaft bleibt klar: Der wahre Wert von KI liegt nicht darin, möglichst viel Zeit einzusparen. Entscheidend ist die Frage, was sich für Patient:innen, Bewohner:innen und Pflegepersonen dadurch verbessert.
Erleben Sie beim Gesundheitskongress, wie KI und Robotik die Pflege schon heute verändern – praxisnah, verständlich und mit Blick auf das, was wirklich zählt: den Menschen.
Treffen Sie Markus Golla vor Ort, kommen Sie ins Gespräch und diskutieren Sie mit ihm, welche Chancen, Grenzen und konkreten nächsten Schritte künstliche Intelligenz für Pflegeeinrichtungen eröffnet.
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Fotocredit: shutterstock/beast01