Warum Produktion und IT jetzt zusammenwachsen müssen, und wo Entscheider:innen die richtigen Antworten finden.
Stellen Sie sich folgende Szene vor:
Eine Produktionslinie steht nicht still, weil etwas ausgefallen ist – sondern weil ein KI-Agent frühzeitig erkannt hat, dass ein Ausfall droht. Ersatzteile sind bereits disponiert, Energieflüsse optimiert, die IT-Security geprüft. Entscheidungen werden nicht mehr isoliert getroffen, sondern orchestriert zwischen Shopfloor, Leitstand und Management.
Klingt nach Zukunft? Für viele europäische Industriebetriebe ist das bereits Gegenwart – oder zumindest eine sehr konkrete Erwartungshaltung. Unter dem Leitgedanken „Die Zukunft der europäischen Industrie beginnt hier“ bringt die Production & IT Konferenz am 19. März 2026 in Linz jene Menschen zusammen, die Verantwortung für Produktionssysteme, IT-Landschaften, Digitalisierung, Sicherheit und Transformation tragen.

Production & IT: Vom Nebeneinander zum strategischen Kern
Lange Zeit waren Produktion und IT zwei Welten. Heute sind sie ein gemeinsames Nervensystem. Ob resiliente Lieferketten, effiziente Energie- und Ressourcennutzung, sichere Datenräume oder der Einsatz von KI: Ohne integrierte IT/OT-Architekturen ist industrielle Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr denkbar. Für CIOs, IT- und OT-Leiter:innen, Produktionsverantwortliche und das Top-Management bedeutet das:
- IT wird produktionskritisch
- OT wird datengetrieben
- Entscheidungen müssen schneller, transparenter und sicherer werden
Die Production & IT Konferenz macht diese Entwicklung greifbar – nicht theoretisch, sondern anhand realer Use Cases, Strategien und Erfahrungsberichte aus Industrie, Forschung und Technologie.
Europas Industrie im Spannungsfeld: Innovation, Souveränität, Umsetzungskraft
Europäische Industrieunternehmen stehen aktuell unter massivem Druck:
- globale Wettbewerber mit enormer Skalierung
- geopolitische Abhängigkeiten bei Technologien
- steigende regulatorische Anforderungen
- Fachkräftemangel und steigende Komplexität
Gleichzeitig hat Europa enorme Stärken: tiefes Prozess-Know-how, hochqualifizierte Fachkräfte, exzellente Forschung und ein wachsendes Ökosystem an Technologieanbietern.
Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr, ob digitalisiert wird – sondern wie souverän, sicher und wirksam.
Vertrauenswürdige KI: Automatisierung mit Verantwortung
Benedikt Fuchs, Business Development Manager bei Fraunhofer Austria Research, zeigt in seinem Beitrag „THINK – Vertrauenswürdige KI-Agenten für die Automatisierung komplexer Aufgaben“, wie KI über klassische Automatisierung hinauswächst. Im Fokus stehen:
- KI-Agenten, die Entscheidungen vorbereiten oder autonom ausführen
- Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Vertrauen als zentrale Erfolgsfaktoren
- konkrete industrielle Anwendungsszenarien
Für Produktions-, IT- und Innovationsverantwortliche ist klar: KI wird nur dann skalierbar erfolgreich sein, wenn sie erklärbar, sicher und vertrauenswürdig ist. Dieser Vortrag verbindet Forschung mit industrieller Realität.

Der Digitale Produktpass: Pflicht, Chance und strategisches Werkzeug
Mit dem Digitalen Produktpass verändert sich die Art, wie Produkte gedacht, dokumentiert und über ihren gesamten Lebenszyklus begleitet werden. Andreas Herbst, Projektmanager bei der Plattform Industrie 4.0, ordnet ein, was jetzt auf Unternehmen zukommt:
- regulatorische Anforderungen verständlich erklärt
- technische und organisatorische Auswirkungen auf IT & Produktion
- Chancen für Transparenz, Nachhaltigkeit und neue Geschäftsmodelle
Der Digitale Produktpass ist weit mehr als Compliance. Richtig umgesetzt wird er zum Enabler für Effizienz, Kundenvertrauen und datenbasierte Wertschöpfung.
Choose European: Digitale Souveränität aktiv gestalten
Cloud, KI, Plattformen – viele Schlüsseltechnologien kommen nicht aus Europa. Doch Alternativen entstehen, wachsen und werden leistungsfähig.
Gerhard Kürner, Vice Chairman & CEO, 506.ai & AI Upper Austria, zeigt in seinem Vortrag
„Choose European – Wie man im KI-Bereich souverän europäische Lösungen findet und umsetzen kann“, wie Unternehmen:
- technologische Abhängigkeiten reduzieren
- europäische KI-Ökosysteme nutzen
- Innovation mit Datenschutz, Sicherheit und Rechtskonformität verbinden
Ein hochrelevanter Beitrag für alle, die Technologie-Strategie nicht nur kurzfristig, sondern geopolitisch und nachhaltig denken.
Digital Leadership: Transformation ist Führungsaufgabe

Technologie allein verändert kein Unternehmen. Menschen tun es.
Markus Augdoppler (Head of IT) nimmt das Publikum mit auf eine internationale Perspektive:
„Digital Leadership & Transformation Culture: Was CIOs von China, USA und Europa lernen können“. Der Fokus:
- unterschiedliche Innovationskulturen im globalen Vergleich
- Führungsmodelle zwischen Geschwindigkeit, Stabilität und Verantwortung
- was europäische Unternehmen konkret adaptieren können und was nicht
Gerade für CIOs, CDOs und Führungskräfte liefert dieser Beitrag wertvolle Impulse, um Transformation kulturell und organisatorisch erfolgreich zu verankern.
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist
2026 ist kein ferner Zukunftspunkt. Entscheidungen, die heute getroffen werden, bestimmen:
- Wettbewerbsfähigkeit der nächsten Jahre
- technologische Abhängigkeiten
- Attraktivität als Arbeitgeber
- Resilienz gegenüber Krisen
Wer Produktion und IT jetzt strategisch zusammendenkt, verschafft sich einen entscheidenden Vorsprung.
Seien Sie am 19. März 2026 in Linz dabei – sichern Sie sich jetzt Ihren Platz: Zur Anmeldung.
Weitere Termine der LSZ Production & IT Konferenz 2026:
- Graz | 20. Mai 2026 | Info & Tickets: Production & IT Graz
- Rankweil | 11. November 2026 | Info & Tickets: Production & IT Rankweil
Fotocredit: shutterstock/Gorodenkoff und metamorworks & LSZ/Jenia Symonds
