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Österreichs Krankenanstaltenträger gehen gemeinsam vernetzt statt isoliert digital voran

Österreichs Krankenanstaltenträger gehen gemeinsam vernetzt statt isoliert digital voran – Digital Adoption über Ländergrenzen hinweg: Was CIOs von der Gesundheitsbranche lernen können
Österreichs Krankenanstaltenträger gehen gemeinsam vernetzt statt isoliert digital voran

Digital Adoption über Ländergrenzen hinweg: Was CIOs von der Gesundheitsbranche lernen können

Digitalisierung im Gesundheitswesen gilt oft als Sonderfall. Sie ist streng reguliert, sensibel und komplex zugleich. Genau deshalb lohnt sich ein Blick darauf, wie Österreichs größte Krankenanstaltenträger seit einigen Jahren zusammenarbeiten, um digitale Lernprozesse und Softwareeinführungen effizienter zu gestalten. Ein wichtiger gemeinsamer Baustein dieser Zusammenarbeit ist mittlerweile eine Digital Adoption Plattform (DAP), die datango Performance Suite.

Die zugrunde liegende Herausforderung kennt jede IT-Abteilung. Softwareeinführungen bringen hochfunktionale Anwendungen mit sich, deren Handbücher oft schon bei Rollout nicht mehr zeitgemäß sind. Gleichzeitig verändern sich Software und Prozesse laufend, Schulung konkurriert mit dem Tagesgeschäft, und Wissen wird zwar vermittelt, aber nicht immer im Arbeitsalltag angewendet. Hinzu kommen Fluktuation, bei der Organisationswissen gesichert und neue Mitarbeitende zügig eingearbeitet werden müssen, sowie ortsunabhängiges Arbeiten, das digitales Lernen und Echtzeitunterstützung erst recht notwendig macht.

Der Ausgangspunkt: KAGes

Den Anfang machte die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes). Für weit über 19.000 Mitarbeitende brauchte sie eine sichere, datenschutzkonforme Lernlösung, ohne Lizenzlimits und im Einklang mit dem Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz (NIS-G). Die Wahl fiel auf datango: eine Campus-Lizenz, betrieben On-Premises im eigenen Rechenzentrum, mit reibungsloser Migration bestehender Inhalte.

Heute nutzt die KAGes datango für sämtliche IT-Schulungsinhalte über alle Standorte und Berufsgruppen hinweg, einheitlich, zentral gepflegt und jederzeit aktuell. Was als Ablösung einer limitierten Einzellösung begann, ist damit zum verbindlichen Standard für digitales Wissen im gesamten Unternehmen geworden.

Von der Einzellösung zum Systemstandard

Was mit der KAGes begann, hat sich seither auf weitere Ländergesellschaften ausgeweitet. Inzwischen setzen folgende Träger auf datango:

  • Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes)
  • Oberösterreichische Gesundheitsholding GmbH (OÖG)
  • Niederösterreichische Landesgesundheitsagentur (NÖ LGA)
  • Salzburger Landeskliniken (SALK)
  • Burgenländische Krankenanstalten Ges.m.b.H. (Gesundheit Burgenland)

     
  • Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H.

Den gemeinsamen Beschaffungsprozess ging eine trägerübergreifende Markterkundung voraus, an der neben, OÖG, NÖ LGA und SALK auch der Wiener Gesundheitsverbund beteiligt war, ein Beleg dafür, wie breit die Vernetzung innerhalb des IT-Forum Austria bereits reicht.

Wie komplex die Strukturen sind, die eine solche Plattform abbilden muss, zeigt besonders die NÖ Landesgesundheitsagentur. Unter ihrem Dach vereint sie 27 Universitäts- und Landeskliniken, 11 Schulstandorte für Gesundheits- und Krankenpflege, 47 Pflege- und Betreuungszentren sowie 2 Pflege- und Förderzentren, organisiert in fünf Gesundheitsregionen. Dass eine einzelne Plattform über derart heterogene Standorte und Systeme hinweg funktioniert, zeigt, dass datango für skalierbare, trägerübergreifende Digitalisierung ausgelegt ist. Zusammengerechnet kommen die fünf Träger auf mehr als 77.000 Mitarbeitende, für die die datango Performance Suite zur Verfügung steht.

Synergien statt Doppelarbeit

Dass mittlerweile mehrere große Träger dieselbe Plattform nutzen, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis bewusster Vernetzung. Über das IT-Forum Austria sind 13 Träger von Kliniken und Gesundheitseinrichtungen miteinander verbunden, organisiert in sechs Arbeitskreisen zu E-Health, Infrastruktur, Innovation, IKT-Sicherheit, Datenschutz und Medizintechnik.

Regulatorische Anforderungen, limitierte Ressourcen, wachsender Druck, steigende Komplexität und fragmentierte Strukturen lassen sich im Alleingang kaum wirtschaftlich bewältigen. Gemeinsam dagegen lassen sich Ressourcen bündeln, Best Practices austauschen, gemeinsame Standards erarbeiten und Beschaffungsbedarfe zusammenführen. Das erhöht die Entscheidungssicherheit jedes einzelnen Trägers und reduziert Kosten und Risiken.

Bei datango zeigt sich das konkret im gemeinsamen Beschaffungsvorgang. Ein Vergabeverfahren mit Abrufoptionen für weitere Krankenhausträger nutzt Skaleneffekte, statt dass jeder Träger einzeln ausschreibt. Der eingeschlagene Fahrplan macht den Reifegrad der Kooperation deutlich. 2024 stand der allgemeine strategische Austausch im Fokus, 2025 folgte die gemeinsame Beschaffung samt Abrufmöglichkeit, und 2026 geht es um Umsetzung und Betrieb, inklusive einer themenspezifischen User Group und einer gemeinsamen Content-Creation-Strategie für trägerübergreifende Lerninhalte.

Digital Adoption zu Ende gedacht

Diese Entwicklung führt zu einer klaren Erkenntnis. datango ist keine Lernplattform im klassischen Sinn, sondern eine branchen- und applikationsunabhängige Digital Adoption Plattform. Sie vereint Autorentool, E-Learning und In-App-Guidance in einer einzigen Software und macht digitale Prozesse damit im laufenden Arbeitsalltag nutzbar, statt sie in separaten Schulungsmodulen zu isolieren.

Der nächste konsequente Schritt, um die Effizienz weiter zu steigern ist der datango EasyTester, der Content-basiertes Prozess-Testing direkt in die Plattform integriert. Prozesse, die einmal mit datango aufgezeichnet wurden, lassen sich damit automatisiert testen und validieren, ganz ohne Systembrüche oder zusätzliche Tools. Das Ergebnis ist eine End-to-End-Validierung kompletter Geschäftsprozesse über mehrere Systeme hinweg, etwa in SAP- oder ERP-Landschaften, samt automatisiertem Testreport. Für CIOs bedeutet das gleich zwei Vorteile: deutlich reduzierten manuellen Testaufwand nach jedem Release und eine belastbare, jederzeit auditfähige Dokumentation für Anforderungen wie ISO 27001 oder NIS2.

Was in der KAGes als E-Learning-Projekt begann, ist heute ein Beispiel dafür, wie Digital Adoption über einzelne Organisationen hinauswächst. Von der Einzellösung über die trägerübergreifende Vernetzung bis hin zu einer Plattform, die Lernen, Unterstützung und Prozesstesten in einem System zusammenführt, unabhängig davon, in welcher Branche und mit welchen Anwendungen ein Unternehmen arbeitet.

Wer tiefer einsteigen möchte, hat dazu auch beim LSZ CIO Kongress Gelegenheit: Gemeinsam mit Harald Gugerbauer hält datango einen Vortrag zu genau diesem Thema, von den Synergien der Ländergesellschaften bis zur datango Performance Suite selbst.

Mehr über datango als Digital Adoption Plattform: www.datango.de